20. November 2011
Swantje Krüger saß hinter ihrem großen Bildschirm und plapperte. Normalerweise hatte das nichts zu bedeuten. Doch heute waren ihre Einlassungen zur Weltlage, die sie stets auf der Seite der Hamburger Morgenpost erfuhr, irgendwie bedrohlich. Swantje Krüger war ganz deutlich in Jagdlaune.
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11. Januar 2009
Dieser Nachmittag war anders als die anderen. Es war plötzlich gut, Pappe zu zerkleinern. Ich am richtigen Platz. Hier gab es keinen Schreibtisch und keinen Computer. Meine Hände waren mein einziges Werkzeug. Wie schön, hier an dieser Verladerampe arbeiten zu können! Wie schön, hier draußen die Jahreszeiten zu spüren, während andere sich in Büros abrackerten!
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27. November 2008
Es war April.
Seit zwei Monaten war ich jetzt bei Fuessner angestellt und nichts war gut geworden. Im Laden war ich noch immer für die Warenlieferungen und das Zerkleinern von Pappe zuständig. Fuessner glaubte, mir mit der Zuteilung dieser beknackten Arbeit eine wertvolle Lektion zu erteilen. Lies den Rest des Artikels »
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21. September 2008
Die Mittagspause war wichtig. Sie dauerte eine Stunde und gab mir die Möglichkeit, zu essen. Früher hatte ich gegessen, wenn ich hungrig war. Nun aber war ich bei Fuessner angestellt. Und Fuessner glaubte, es schade dem Verkauf, wenn die Mitarbeiter seines Ladens mit Privatem beschäftigt seien. Essen war absolut ausgeschlossen. Nicht einmal ein Schokoriegel.
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21. September 2008
Nachdem ich Fuessner zugesagt hatte, verbrachte ich meine letzten Wochen in Frankfurt (Oder) mit großspurigen Ankündigungen. Lies den Rest des Artikels »
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02. September 2008
Dies hier war eine andere Welt. Der Markt von Herrn Fuessner lag am Rand eines riesigen Gewerbegebiets zwischen dem bürgerlichen Hamburger Vorort Oststeinbek und Billstedt, einem Stadtteil, in den man noch heute Journalisten schickt, wenn eine brutale Ausländergeschichte gebraucht wird. Lies den Rest des Artikels »
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31. August 2008
Als ich zwanzig war, dachte ich, das Leben sei ganz einfach. Ich leistete meinen Zivildienst ab und verlebte ein Jahr, das noch sorgenfreier war als die Abiturzeit. Der Staat zahlte mir nicht nur ein fürstliches Gehalt, sondern finanzierte mir auch eine Plattenbauwohnung, die genau zwischen den zwei einzig relevanten Clubs meiner Heimatstadt Frankfurt (Oder) lag.
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